Mission Erfolgsstories – mit Bewegtbild und KI-Strategien

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SPEAKER Michael Westphal, TIME: Herzlich willkommen zu einem neuen Podcast unserer Reihe Erfolgsgeschichten Und heute zu Gast ist Andreas Streb. Herzlich willkommen! Vielen Dank für die Einladung. Er ist Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Bayern Mitte und warum er hier ist, ist sein Engagement für Bitcoin. Und jetzt muss man sagen Raiffeisenbank und Bitcoin. Das hört sich erst mal wie ein Paradoxon an, aber Sie waren einer der ersten 2021, die sich diesem Thema sozusagen gewidmet haben und haben damit ja eigentlich für Furore gesorgt. Ja, und tun es heute noch. Genau. Und deshalb habe ich sie eingeladen, weil da stellt sich vielleicht die Frage Kann Bitcoin und Bank oder Bitcoin insgesamt überhaupt eine Erfolgsgeschichte werden? Oder ist es vielleicht sogar schon eine? Das wollen wir heute unter anderem diskutieren. Herzlich willkommen!

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Vielen Dank für die Einladung und ich freue mich auf das Gespräch.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Sie sind ein Experte und ich finde es auch sehr spannend, weil ich sage mal so, jetzt die allgemeine Meinung eines normalen Bürgers Bank, das ist so ja sehr behäbig. Das ist das da ist Geld, wird da verwaltet usw und jetzt kommt da Bitcoin daher, ja, das muss ja erst mal wie sozusagen Gift gewesen sein. Wie haben Sie denn da Ihren ersten Kontakt gehabt mit Bitcoin?

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Also meinen ersten Kontakt mit Bitcoin hatte ich auch 2141516 ist ja das Thema Bitcoin schon immer wieder mal in der Presse gestanden. Blockchain Technologie war so ein Schlagwort und ich bin ganz ehrlich, damals habe ich weder Blockchain verstanden noch Bitcoin verstanden. Wenn man mal einen Artikel über Blockchain gelesen hat, dann hat man gar nichts mehr gewusst, sondern das war irgendwie so ganz wirr, oder? Bzw. Ich wusste gar nicht, was ist da eigentlich dahinter oder was? Was steckt dahinter? Und so war eigentlich in den Jahren 17, also 2017, wo Bitcoin auch schon mal so eine gewisse Kursexplosion hat das auf rund 20.000 € war das Thema bei uns in der Bank überhaupt kein Thema. Und ich bin damals auch gefragt worden Was hältst du von Bitcoin? Ich habe damals ganz klar gesagt eigentlich nichts. Aber, und das trauen wir heute ganz einfach sagen ich hatte damals einfach auch keine Ahnung von dem Thema und habe mich dann erst im Jahr 2020 intensiver mit Bitcoin beschäftigt. Aus einem Impuls heraus, weil ich gefragt wurde Warum beschäftigt ihr euch eigentlich als Bank nicht stärker mit dem Thema? Das ist doch eigentlich euer Thema. Und da war das so in der Corona Phase. Man hat ja auch ein bisschen mehr Zeit. Ich habe mir auch das ein oder andere Buch dann zu dem Thema gekauft und auch insbesondere über YouTube, das damals für mich entdeckt habe, wo ich ja vorher gar nicht so auf dem Schirm hatte. Viele, viele interessante Podcasts und auch Videos zu dem Thema angehört und mich dann intensiv damit beschäftigt. Und so kam es dann, dass wir uns im Juli 2020 im Vorstand und mit den Bereichsleitern zusammen mal einen Bitcoin Experten eingeladen haben, der uns in der Bank einfach mal die grundlegenden Basics von Bitcoin erklärt. Und aus diesem Nachmittag ist dann bei uns in der Bank ein Projekt entstanden. Wir wollen uns intensiv mit dem Thema beschäftigen und wir wollen ein Dienstleistungsangebot rund um Krypto, hat es damals noch geheißen aufbauen. So war der Beginn.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Was war denn bei diesem Vortrag, wo Sie da das erste Mal sozusagen diese erste Informations, das Package bekommen haben? Was war denn da der Auslöser, dass auch Ihre Kollegen gesagt haben, Da machen wir jetzt ein Projekt draus? Weil ich stelle mir ja immer noch nach wie vor vor, das sind ja zwei absolute Welten, das ist ja Feuer und Wasser eigentlich.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Also es sind für mich zwei Themen oder zwei, drei Themen, die wirklich ausschlaggebend waren. Einmal, wenn man sich intensiv mit Bitcoin beschäftigt hat und auch mal geschaut hat, was gibt es denn da schon an Regulatorik, dann hat man festgestellt, auch damals schon zum 1. Januar 2020 ist Crypto Kryptoverwahrung in das KWG aufgenommen worden. KWG ist das Kreditwesengesetz in Deutschland. Das ist die Grundlage für das Bankgeschäft. Das heißt, jeder, der in Deutschland Bankdienstleistungen erbringen will, braucht eine Banklizenz. Und was sind Bankdienstleistungen? Regelt das KWG, also das Kreditwesengesetz. Und seit 1. Januar 2020 steht Kryptoverwahrung als Bankdienstleistung im KWG. Das heißt, es gibt eine Rechtsgrundlage, was man braucht oder was sind die organisatorischen Anforderungen für dieses Geschäftsfeld? Aber was ist Kryptoverwahrung? Wusste ich bis dahin nicht. Und das war schon mal der erste Punkt. Das ist ja ganz klar. Man muss sich als Bank mal intensiv damit beschäftigen. Was ist denn das? Und bei dem Vortrag, was mich da so fasziniert hat, weil ich da wirklich erstmal die diese Blockchaintechnologie verstanden habe, insbesondere und das ist ganz wichtig jetzt im Hinblick auf die Beurteilung einer Blockchain, die Dezentralität der Bitcoin Blockchain also das ist hier keine Zentrale gibt, das ist hier Hunderttausende von Rechnern gibt, die diese Blockchain verwalten. Keine. Also im Endeffekt keine Zentrale vorhanden ist, wo ich ein Problem habe, wenn das angegriffen wird oder die Zentrale angegriffen wird, dass ich das Signal Datenverlust habe, sondern dass dieses dezentrale Blockchain System für sich immer losgelöst funktioniert. Und auch wenn mal einer ausfällt oder wenn ich Daten verändern wollen würde, müsste ich gleichzeitig an ganz ganz vielen Stellen weltweit die Daten manipulieren. Und das geht schlichtweg bei der Bitcoin Blockchain nicht mehr. Ob das bei anderen Blockchain möglich ist, ist dann die Frage. Immer die Frage wie oft sind die Daten gespeichert und auf wie vielen Rechnern? Aber allein diese Erkenntnis, dass Wie funktioniert diese Bitcoin Blockchain, also mit diesen Blöcken, mit dem Hash, mit, mit dem ganzen Thema, mit dieser Kryptographie. Und das war für mich an diesem Nachmittag so erhellend, dass ich gesagt Mensch, das ist ja ein Wahnsinn, was das für eine Erfindung ist oder was das für ein System ist, was der Sommer 2009, sagen wir mal, erstellt wurde und seit 2009 läuft. Und das hat für uns dann einfach den Grund gehabt, dass wir sagen okay, wir wollen es noch tiefer verstehen, wir wollen ein Projekt aufsetzen. Und vor allem war da eins schon klar Dieser private Schlüssel, der mir den Zugang zu meinem Bitcoin ermöglicht. Wenn ich den verliere, sind die Bitcoins weg. Und jetzt kommt es der Begriff Crypto Verwahrung ins Spiel. Wenn ich als Bank für jemand anders diesen kryptographischen Schlüssel verwahre, betreibe ich Kryptoverwahrgeschäft. Also allein diese Erkenntnis Was ist eigentlich dieses Kryptoverwahrgeschäft nach KWG, diese Blockchainthematik, diese Bitcoin Systematik? Das hat mich damals fasziniert und fasziniert mich ja heute noch. Deswegen komme ich persönlich auch von dem Thema nicht mehr weg. Und wir haben es jetzt ja auch wirklich geschafft, in der Bank da auch was aufzubauen. Wir sind da auch sehr, sehr, sehr gut unterwegs. Und wir sehen ja auch an der Resonanz jetzt und auch an der Entwicklung der letzten fünf Jahre, dass wir da sehr frühzeitig zwar, aber dass wir da auf dem richtigen Weg waren.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Ich muss aber trotzdem noch mal nachhaken. Eigentlich, wenn Sie auf diesem Vortrag sind, dann war doch das Das ist doch ein Geschäftsmodell. Das haben Sie doch überhaupt nicht auf dem Schirm. Das spricht doch eigentlich komplett gegen das, was eine Bank normalerweise macht. Die lebt ja auch ein bisschen von dem Fiatgeldsystem. Sie lebt natürlich von dem Kreditgeschäft, sie lebt aber auch natürlich von der Kontrolle. Und jetzt widmen Sie sich eigentlich einem, ich sage mal, Finanzgeschäftsmodell, wo Sie ja einen Teil der Kontrolle, ob zwar noch haben, aber den Großteil haben sie ja nicht mehr richtig. Das ist dann der Fonds oder auch je nachdem wie man das sieht, der Nachteil.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Also richtig. Also man muss sagen, warum beschäftige ich mich als Bank mit dem Thema Bitcoin, wo Bitcoin eigentlich das Gegenstück zu dem Bankensystem ist? So, und jetzt ist die Frage.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Weil wenn ich das noch so sagen. in erster. Auf den ersten Blick könnte man sagen Ja, wer braucht denn noch eine Bank, wenn ich Bitcoin habe?

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Richtig. Und jetzt kommt ja, kann man fragen. Ist eine berechtigte Frage. Aber jetzt kommt für mich Nummer eins ins Spiel. Was ist unser Auftrag als Bank? Unser Auftrag als Bank ist und insbesondere als Genossenschaftsbank ist, die Wirtschaft der Mitglieder zu fördern. Das heißt, wir sind dazu da, in allen Finanzangelegenheiten als Ansprechpartner für unsere Kunden zu fungieren. So, jetzt kommt ein Kunde und hat von irgendjemand gehört oder von der Zeitung. Auch heute ist wieder in der Zeitung. Bitcoin hat einen Höchststand erreicht. Jetzt kommt der zu seinem Bankberater und der sagt Da kennen wir uns nicht aus, wir verstehen das nicht, Lasst die Finger! Oder vielleicht sagt er sogar Ja, ich finde es auch gut, aber wir können es nicht. Geh zu einem anderen Anbieter. Ist das unser unser Anspruch? Und da haben wir ganz klar gesagt Nein, das haben wir vor fünf Jahren entschieden. Wir schicken unsere Kunden bei dem Thema nirgendwo anders hin. Wir versuchen hier, den Kunden auch bei dem Thema zu begleiten. Und wenn er sagt okay, ich habe jetzt gehört, Bitcoin interessiert mich, ich möchte da was tun, dann bekommt er von uns auch eine kompetente Unterstützung, in welcher Form auch immer. Wir haben das dann so ausgelegt, dass wir gesagt haben okay, wir schauen, dass wir ihn technisch unterstützen, was das Thema Schlüsselverwaltung betrifft und was das Thema Kauf betrifft. Aber wie gesagt, Grundaussage war, wir begleiten auch bei diesem Thema die Kunden. So, und jetzt kommen wir noch mal zu einem ganz anderen Thema. Wenn man sich mit Bitcoin beschäftigt, beschäftigt man sich zwangsläufig mit dem Thema Was ist Geld? Und ob Bitcoin Geld ist oder nicht, das muss jeder selber entscheiden. Aber wenn man sich Bitcoin intensiver auseinandersetzt und insbesondere zum Beispiel das Buch Der Bitcoin STANDARD liest, dann geht es, dass 3/4 oder ein gutes halbe Buch um das Thema Was ist denn eigentlich Geld? Und was war denn in der Historie Geld? Und dann kommt man schon zu dem Schluss, dass Bitcoin sehr viele Eigenschaften von Geld hat. Natürlich hat es noch nicht das Vertrauen, dass wir jetzt vielleicht bei Gold kennen. Aber Sie haben gerade einen Begriff gesagt Fiatwährungen, Euro, Dollar und auch Yen oder andere Währungen, die wir so kennen. Die Frage ist schon, haben die noch alle Eigenschaften, die gutes Geld braucht? Wertstabilität. Wir haben eine entsprechende Inflation in den letzten Jahren. Gold Wenn man anschaut, dass der Preis von Gold steigt. Seit 20 Jahren ist der Goldpreis eigentlich immer nach oben gegangen, auch jetzt wieder ein Höchststand.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Weil das Vertrauen in die klassischen Währungen nicht mehr da ist. Und so steigt natürlich auch Bitcoin Steigt Bitcoin.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Und man sieht, man ist relativ schnell bei dem ganzen grundlegenden Thema Was ist denn Geld? Und Geld hat immer was mit Vertrauen zu tun. Ob ich, ob ich der dem Euro oder dem Dollar vertraue, also im Endeffekt der Regierung oder im Endeffekt den der EZB oder der FED, die ja irgendwo dieses Geldsystem steuern oder auch die Währungsstabilität ja auch steuern sollen. Aber die Frage ist, haben die das in der Vergangenheit auch wirklich so geschafft? Und wenn man dann sich überlegt, das Geld, das wir alle seit 3000 Jahren kennen, ist Gold, also Gold hat immer als Geldfunktion funktioniert. Und jetzt kommt halt das Ganze über Bitcoin in die digitale Welt. Und ja, Bitcoin baut Vertrauen gerade auf. Vor fünf Jahren war das Vertrauen noch niedriger. Jetzt kommt immer mehr auch in der Breite das Thema. Auch institutionelle. Beschäftigen sich stärker mit dem Thema. Es gibt andere Regulatorik, aber man kommt immer wieder zu dem Thema. Ist Bitcoin nicht als Assetklasse im Rahmen einer strategischen Allokation, wo ich Immobilien, wo ich Bankeinlagen, Aktien, Gold und vielleicht auch in einer kleinen Dosis. Bitcoin habe ich in der Mischung dann ein Portfolio aufbauen, wo ich sage, da fühle ich mich auch wohl, weil ich würde auch nie sagen 100 mal 100 % Bitcoin. Aber warum sollte man nicht überlegen auch das. Und wenn man mal die Entwicklung der letzten Jahre anschaut, dann waren wir mit einem gewissen Anteil an Bitcoin in seinem Portfolio nicht so richtig verkehrt, sondern hat man eigentlich das Portfolio insgesamt stabilisiert, insbesondere natürlich auch entsprechende Performance erreicht.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Und man musste aber Nerven behalten. Richtig. Man hat schon. Ich sage mal so es gab die Fraktion, die sagt Reinlegen und Augen zu und warten, weil es gab schon einige brutale Rücksetzer.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Also Bitcoin ist volatil. Punkt. War in der Vergangenheit sehr stark volatil. Man hat diese verschiedenen Phasen gehabt 2017, 2021 22, dann ging es 22 deutlich runter. Also das war ja genau die Phase, wo wir dann gestartet sind. Also im April 22 war.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Sie dann nicht, dann auch Zweifel. Da haben manche gesagt Hier, seht ihr, das funktioniert nicht.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Ja, genau. Die Frage wurde immer wieder gestellt Ist doch jetzt tot. Wenn man es nicht verstanden hat, dann ist es tot. Wenn man aber sagt okay, das ist jetzt im Endeffekt ein Kursrücksetzer, was ja dann im Endeffekt auch war. Und man muss halt auch überlegen, woher kamen diese Themen. Da kam damals im Sommer die die Börsenpleiten. Im Herbst kam es als ganz großes Thema in Amerika, wo man wieder das ganze Jahr missbraucht wurde oder bzw Betrügereien rund um Kryptowerte gemacht wurden. Bitcoin war halt auch wieder irgendwo mit dabei. Und ich sage mal, den tiefsten Stand hatten wir Ende 22 und ab dem Zeitpunkt ging es eigentlich kurstechnisch fast nur nach oben. Kam dann Anfang 24 die ETF Zulassung in Amerika und das heißt damit hat man eigentlich so diese diese Kursschwankungen jetzt wieder ausgeglichen? Ja, man braucht Nerven. Auch jetzt. Es gibt eine ganz klare Aussage Wenn mehr Leute Bitcoin verkaufen als wir kaufen, wird der Kurs fallen. Wenn keiner mehr Bitcoin kauft, geht der Kurs auf Null. Und wenn jeder Bitcoin kaufen, kann der Kurs auch weiter steigen. So in der Range bewegt man sich. Und das muss einem bewusst sein. Und da ist wieder das Thema. Man sollte sich, wenn man Bitcoin kauft, auch dem bewusst sein, dass ich hier einfach eine höhere Volatilität habe und auch eine gewisse Zeithorizont brauche, wenn ich Bitcoin Investment tätige. Aber da sind wir jetzt auch nicht viel anders, wie wenn man mit Aktien handelt oder sagen wir mal mit anderen Assetklassen. Und eins muss auch ganz klar sein Jede Assetklasse hat Chancen und Risiken. Lange Jahre waren jetzt Immobilien das Vehikel, um sich gegen Wertsteigerung oder Wertschwankungen oder auch gegen Inflation zu schützen. Aber man merkt halt auch jetzt Immobilien haben auch ihre Themen und der eine oder andere ist jetzt auch überrascht, wenn plötzlich Rücksetzer von 20 bis 25 oder 30 % kommen. Das ist temporär auch ein Thema. Allerdings ist wie gesagt wichtig hier mit dem Kunden und das ist ja wieder unser Auftrag, eine Vermögensallokation aufzubauen, wo er sich selber wohlfühlt. Wir wollen niemanden Bitcoin ausreden oder sonst irgendwas, sondern wir wollen mit ihm strukturiert darüber reden. Was sind seine Ziele? Was sind, was ist seine Erwartungshaltung und mit welchen Vehikeln kann er das machen?

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Schauen wir uns doch mal an die Zielgruppen, die Sie haben. Haben Sie ganz normale Endkunden? Ich sage mal so ab wie viel sollte im Sparschwein sein, wenn ich zu Ihnen komme? Ja, aber wann fangen Sie an? Also wann macht es doch erst Sinn?

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Genau. Also bei uns ist so wir. Wir bieten ja dieses Bitcoin Angebot, oder? Bzw. Die Möglichkeit, dass man bei uns Bitcoin kaufen kann. Jedem an, der einen Online Banking Zugang hat. Also man braucht keine besonderen Voraussetzungen, sondern jeder kann sich über sein Online Banking Zugang bei uns im Portal anmelden, kann eine Wallet hinterlegen und kann Bitcoin kaufen. Das ist mal so die Grundaussage.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Wir wallet kommen wir gleich noch mal erklären, was das ist. Genau.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Und wir haben für uns im ersten Schritt auch definiert, dass wir keine Bitcoin Beratung anbieten. Also das heißt, bei uns geht kein Berater raus und sagt Mensch, ich hätte da was Bitcoin. Sondern wir warten darauf, dass der Kunde sich einmal entweder durch einen externen Impuls oder vielleicht ist er auch selber, sagen wir mal, auf das Thema gekommen und sagt okay, ich möchte kaufen, Dann kann er sich bei uns informieren, wie das funktioniert. Aber wir machen keine strukturierte Beratung. Das hängt auch mit dem Thema Berater, Haftung usw zusammen, sondern wir informieren den Kunden über die Risiken und auch sagen wir mal, wie muss das richtig machen. Deswegen haben wir bisher auch keine Zielgruppe definiert, dass wir sagen, die sprechen wir konkret an, sondern wer wäre das bei uns machen will, kann das machen. Bei uns geht es ab 25 € monatlichen Dauerauftrag. Also wenn der Kunde sagt Mensch ja mal so einen kleinen Sparplan in Bitcoin neben einem Aktiensparplan oder sonstige Sparpläne traue ich mir zu. Dann geht es ab 25 €.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Also das kann jeder machen.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Das kann jeder machen. Und ich sage mal, so fängt es auch an, dann habe ich es so bei uns. Wir haben ja, sagen wir mal als normale Genossenschaftsbank alle Kundenklientel, junge Kunden, Firmenkunden usw und wenn man sich die Kundenklientel anschaut, die das machen aktuell, dann geht es durch die gesamte Bandbreite. Das sind junge Kunden, das sind ältere Kunden. Aber und gerade die größeren Summen, die dann gekauft werden, sind Kunden, die schon ein gewisses Vermögen haben. Also die sagen okay, die machen es genauso, die sagen okay, ich habe Immobilien, ich habe Aktienportfolio und ich habe auch vielleicht schon was in Gold. Und jetzt sage ich okay, Bitcoin als Beimischung traue ich mir in einer gewissen Dosis zu. Dann kaufen die das. Und ich sage, da haben wir regelmäßige Käufe und wie gesagt, auch gerade ältere Kunden, die ein gewisses Vermögen Vermögenrückhalt haben. Die steigen dann in Bitcoin ein. Die sind, weil oft gefragt. Das sind dann nur die jungen Kunden, eben nicht also die jungen Kunden. Die werden aber vielleicht auch mit dem Thema Digitalisierung usw immer wieder auf das Thema gestoßen. Aber das ist bei uns nicht der große Anteil.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Wie gehen Sie denn mit denen um, die sagen Mensch, hätte ich damals mehr gekauft? Also bei mir war es zum Beispiel so 2017 habe ich sogar noch vielen geraten, schaut euch das mal an usw aber ich war da auch noch zaghaft. Also ich habe da zum Teil auch Schiss gehabt, dass das noch irgendwie verboten wird usw habe da nicht richtig, ich sag mal zugelangt. Jetzt sage ich mir Mensch, hättest du mal! Aber inzwischen habe ich natürlich das Thema jetzt dann auch ich sage mal, wiederentdeckt und habe gesehen, das ist ja eigentlich die einzige Variante noch, wo du dich einigermaßen schützen kannst. Ja, wie lange wird denn das aktuelle Geldsystem oder vielleicht auch der Euro noch überleben. Da gibt es ja auch Stimmen, die sagen, das Ding ist so marode. Auf gut Deutsch, das klappt irgendwann zusammen.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Ich sag jetzt mal die die EZB muss ihrem Auftrag gerecht werden, eine Geldwertstabilität zu zu gewährleisten. Und ich sage die Themen und.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Die ergebnistechnisch, wenn man sich mal die echte Inflation anschaut und nicht die ich sag mal Warenkorb Variante, dann haben wir ja zum Teil 15 %. Das sieht ja jeder, der einkaufen geht.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Also wir haben, wir haben in dem Fall sieht man es und wir sehen es auch über die letzten Jahre, gerade bei dem Thema Immobilienpreisentwicklung. Also da ist ja vieles, wo man auch inflationsmäßig nach oben gegangen aufgrund, ja weil man Betongold und weil weil einfach Immobilien als als Anlageklasse ja entdeckt wurden und und im Endeffekt gerade jetzt, wenn man so in unserer Region schaut, war das auch die letzten 15 20 Jahre ein tolles Investment, wo man die Inflationsrate durchaus geschlagen hat. Ja und? Und. Und jetzt sind wir an einem Punkt, wo? Wo sich schon die Frage stellt Was muss denn passieren? Und aus meiner Sicht ist das ganze Thema Reformen. Also da kann man ja eher in diese politische Thematik auch das Thema wie geht man jetzt mit neuen Schulden um, wie geht man mit dem ganzen Thema der ja der Haushaltsdisziplin um? Was ja immer wieder auch wieder dazu führt, dass neues Geld gedruckt wird usw. Das haben wir ja die letzten Jahre gesehen. Und unabhängig von Bitcoin beschäftige ich mich ja als Banker ja auch immer mit dem Thema Euro Stabilität beschäftigt und auch vor Bitcoin. Also 2013 2014 habe ich mir schon die Frage gestellt, was passiert denn mit dem Euro, wenn so Themen wie man damals und das kann ich mich noch sehr gut erinnern als junger, als junger Mensch, wie es geheißen hat, die haben wir bekommen jetzt den Euro. Und damals war ja auch das Thema Wird das so stabil wie die Mark? Ja, wir haben Verträge, wir haben Maastrichtverträge, wir haben Kriterien, wir haben eine Defizitgrenze usw, das hat man alles sauber definiert. Und dann 2007 acht, dann elf, zwölf diese Krisen, die wir dann hatten. Und wenn man dann so als Beobachter, wenn man dann sieht, Mensch, plötzlich interessieren diese Grenzen alles gar nicht mehr. Da fragt man sich schon ja, wie soll das jetzt werden? Und das ist das, was mich wirklich beschäftigt, auch als Mensch. Wie bekommt man denn jetzt das hin? Und da hat die Politik, aber auch natürlich die EZB schon eine große Herausforderung jetzt dieses Eurosystem. Aber ich sage mal, es ist 1 $ nicht recht viel anders, sage ich mal nicht weiter irgendwo ins Negative, sondern wieder das Vertrauen hinzubekommen, dass der Euro und auch der Dollar stabil sind im Verhältnis zu Gold. Wenn man mal das für mich jetzt als Anker hernimmt, sieht man, dass das in den letzten Jahren nicht gelungen ist und wie das jetzt gelingen kann. Und das ist natürlich auch politisch eine große Herausforderung. Ja, bleibt abzuwarten.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Also in den USA, da gibt es ja regelmäßig den Lockdown, dann werden alle Staatsbediensteten erstmal nach Hause geschickt und dann debattieren die, ob es noch mal wieder Keine Ahnung Zwick Trillionen. Ja, ist ja Wahnsinn. Wie viel haben die 32.000.037.000.000.000.000?

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Haben sie inzwischen Schulden, jetzt Schulden und. Und wenn man mal anschaut, wie sich diese Schulden in den letzten Jahren entwickelt haben, dann ist das eher, sagen wir mal, eine Kurve, die noch steiler wird. Exponentielle Kurve. Seit der Pandemie ist glaube ich jeder dritte Euro Dollar erst entstanden durch die neuen Verschulden, Verschuldung und ja, auch auch das Thema Wie entsteht neues Geld. Auch das habe ich erst für mich nochmal genauer analysiert oder auch genauer verstanden, wie seit ich mich mit dem Thema Bitcoin und auch der Begriff Fiatgeldsystem, denn den kannte ich vorher nicht.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Gestatten Sie mir das. Aber Sie sind Banker. Ja, und Sie haben mir vorhin ja auch erzählt, Sie haben auch Waren im Aktien, Emissionshandel usw tätig. Das ist dann schon eigentlich Wahnsinn. Jetzt muss man natürlich überlegen, der Bürger, der weiß ja dann gar nichts. Wie ist. Wie hoch ist denn die Aufklärungsquote in Sachen Bitcoin aus Ihrer gefühlten Wahrnehmung?

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Das Thema Bitcoin ist in der Wahrnehmung nur noch ganz, ganz flach. Also man hat. Man hört viel über Bitcoin, also die, die die breite Öffentlichkeit hört da was hört da was grundsätzlich oft auch medial verursacht, soll man eher das Negative zum Thema, ob das der Stromverbrauch ist oder die Volatilität oder oder wie auch immer. Aber einmal wirklich, dass man. Dass man sagt in der Breite gibt es da Verständnis. Was ist das Bitcoin Thema eigentlich? Wo kommt es her? Warum ist das eigentlich entstanden? Was steckt da dahinter? Da gibt es, glaube ich, ganz, ganz wenig Erkenntnis. Und ich sage mal, mein Problem ist immer und ich sage es einmal sehr drastisch Bei Bitcoin gibt es viel, viel Meinung und wenig Ahnung. Und ich sage halt immer wenn, wenn, wenn mich jemand fragt Bitte beschäftige dich mit dem Thema, bevor du dann eine Meinung hast. Also weil ich diskutiere gerne über Bitcoin, aber wenn ich über über über Themen diskutieren muss. Wenn ich merke, der andere hat Bitcoin grundsätzlich oder bestimmte Systematiken noch gar nicht verstanden, dann macht es keinen Sinn, über einen Stromverbrauch von Bitcoin zu diskutieren. Wenn ich, wenn ich gar nicht weiß, warum Bitcoin den Stromverbrauch braucht, also warum das eigentlich ein Absicherungsmechanismus ist und der Stromverbrauch per se nicht schlecht ist, sondern wenn er grün ist, also wenn ich den von Photovoltaikanlagen nutze, sogar positiven Effekt haben kann. Das sind halt viele, viele Themen, die da bei dem bei dem grundlegenden Bitcoin Thema noch noch unbekannt sind. Und das haben wir uns als Bank mit zum Auftrag gemacht, hier die die Öffentlichkeit aufzuklären. Einfach diese Ängste zu nehmen oder vor allem diese negativen Themen auch einmal zu beleuchten und einfach einmal darzustellen, dass das so nicht ist.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Welches sind denn die drei größten Vorurteile? Wenn man es mal ganz kurz zusammenfassen Sie haben einmal Stromverbrauch.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Also Stromverbrauch.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Den braucht es ja, damit gemeint werden kann. Und damit es auch einen Aufwand gibt, damit das Ding auch einen Gegenwert hat. Weil wenn die Dinger, ich sag jetzt mal die Bitcoins nur so entstehen würden aus dem Nichts, wären sie nichts wert.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Dann wären wir wie beim Fiatgeld. Also das Thema Stromverbrauch, das Thema Stromverbrauch, die Höhe des Stromverbrauch, was ist das Mining eigentlich usw. Also das ist ein ganz großer Punkt, wo wo viel Aufklärungsarbeit notwendig ist. Dann das ganze Thema Geldwäsche. Also das Thema ist nutzen nur Geldwäscher und kriminelle Bitcoin. Das stimmt so auch nicht. Auch da gibt es ganz viele Vorurteile. Und wenn man aber hier mal verstanden hat, dass Bitcoin ein transparentes System ist das ist nicht anonym, sondern Pseudonym, ist das, wenn ich mal weiß, dass diese Adresse zu dem Person kennt, ich jede Transaktion nachvollziehen kann, dass, sagen wir mal, Ermittlungsbehörden inzwischen sehr genau analysieren können und auch Erfolge haben. Wenn wenn man hört, dass sagen wir mal Bitcoin beschlagnahmt werden können usw dann. Dann sieht man, dass es schon für Kriminelle eigentlich eher blöd ist Bitcoin zu benutzen. Da würde ich eher was anderes nehmen als Bitcoin. Okay, das ist das eine. Und ja, die Volatilität, also einfach diese diese Kursschwankungen, weil man halt einfach sagt Mensch, das ist so, das ist nichts wert und das schwankt ja so stark. Aber wenn man mal so die Entwicklung der letzten Jahre und insbesondere der letzten sechs.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Der letzten zehn Jahre.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Dann dann hat man eigentlich, dann sieht man eigentlich ja, es gibt Rücksetzer, aber in der langfristigen Betrachtung haben wir durchwegs positive Entwicklung und die Volatilität liegt auch daran, dass der Markt halt noch überschaubar ist. Aber sagen wir mal, und wenn man jetzt die letzten drei, vier Jahre anschaut, glaube ich und ich sage mal, glaube ich, kann man auch mathematisch ausrechnen, dass die Volatilität deutlich zurückgegangen ist. Jetzt ist es halt nicht mehr so, wenn mal jemand einen größeren Bestand verkauft, was ja immer wieder passiert, dass der Kurs dann gleich mal 20 30 % nach unten geht, sondern es sind genügend Käufer da, die die dastehen und im Endeffekt darauf warten, dass kurze Rücksetzer kommen und dadurch sind wir eigentlich diese diese Volatilität deutlich abnimmt.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Weggebügelt.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Ist. Und vielleicht, vielleicht haben wir sehen, wann immer diese Hype Phasen die wir gesehen haben, das mag auch durchaus sein, sondern wir haben eher besser, wenn man eine gesunde Entwicklung hat, nicht immer nach oben und dann wieder 50 %, sondern eher, sagen wir mal gleichmäßig. Und da verändert sich der Markt aus meiner Sicht gerade weil, weil die Wahrnehmung jetzt auch die letzten zwei, drei Jahre auch auf das, was über Amerika rüberkommt, Trump mit seiner Krypto Strategie. Wobei da muss man immer abwägen, ob das wirklich gut oder schlecht ist, was er da treibt. Weil Trump Coin hat mit Bitcoin gar nichts zu tun, Ist eher kontraproduktiv bei dem Thema. Und auch für mich immer das Negativbeispiel, dass man sieht, dass dieses Krypto Thema völliger Schwachsinn ist. Aber ich sage dass. Hier die Aufklärung zu tätigen, zu sagen, Bitcoin ist was anderes wie Krypto und dass auch da gibt es ganz, ganz viel ja noch nicht.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Wobei in ihrer Verfahrungsordnung vom Kvg da ist eben oder kvg Da steht eben, diese Krypto steht noch unter Krypto drin. Das war damals natürlich der Begriff. Das hat man, glaube ich, natürlich sehr schnell mit so einem Art Dachbegriff belegen wollen.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Man hat man, man muss, man muss halt sehen, was was hat, was bewegt da auch die, die Gesetzgebung oder die Regulatorik. Also damals kann man irgendwann dieses Libra, diese private Währung und dann brauchte man irgendeine Regelung sei mal das nicht jeder eigentlich irgendwie so eigene Währung entsteht und und wenn man jetzt die die Krypto Regulierung anschaut, dann betrifft es im wesentlichen die die Emission neuer Coins. Was muss ich tun, wenn ich einen Coin veröffentlichen will? Was sind meine Anforderungen? Ein Whitepaper. Was? Was muss ich da alles tun? So was ähnelt dem Wertpapiergeschäft. Was muss ich tun, um ein Wertpapier zu emittieren? Das ist das Gleiche bei Krypto. Das heißt, die Anforderungen, die da gekommen sind, betreffen neue Kryptowährungen. Bitcoin kann über diese Regulierung schon gar nicht mehr greifen, weil es gibt niemand, der das Whitepaper noch mal umschreiben kann. Es gibt niemand, den in die Haftung nehmen kann. Es verspricht mir auch niemand Rendite. Also das ist ja immer so das Thema.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Du kannst niemand haftbar machen.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Es sagt niemand, dass Bitcoin Rendite erwirtschaftet. Bei anderen Anlageobjekten, da kriegt man halt gesagt Ja, da rechnen wir mit 5 % Rendite. Das auch bei Bitcoin niemand. Es gibt keine Garantie für Rendite, sondern genauso wie bei Gold habe ich im Endeffekt einen Wert, der ja vom Vertrauen der Menschen abhängig ist. Bei Gold haben wir das über 3000 Jahre bewiesen, bei Bitcoin die letzten 15 Jahre. Ja, ist noch nicht zu lang. Aber sag mal, die letzten Jahre hat es funktioniert, weil. Weil man einfach diesem Programm vertrauen kann. Diesem Netzwerk vertrauen kann. Und das ist halt was, wo man sagt, das ist neu, das kennt man so nicht. Das ist auch das, wo man ein bisschen seine Gehirnwindungen, ein bisschen drehen muss, damit man einfach sagt Mensch, warum können jetzt das trotzdem einen Wert haben? Auch wenn ich es nicht nicht angreifen kann? Oder wenn ich es, wenn ich es nicht greifbar bekomme. Weil ich bringe immer das Beispiel vor 3000 Jahren, wenn wenn jemand. Ich habe zwei Landwirte, der eine baut Lebensmittel an und hat einen Ertrag aus seine Lebensmittel kann davon leben und der andere kommt plötzlich auf die Idee und gräbt nach so einem gelben Metall, das er nicht essen kann, dass er im Endeffekt eigentlich damals wahrscheinlich zu nichts zu gebrauchen und viel.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Zu weich.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Viel zu weich.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Als Waffe taugt es nichts.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Genau. Und und und. Und Irgendwie hat es die Menschheit dann trotzdem über die Jahre verstanden, dass das einen Wert hat. Weil es begrenzt ist, weil es nicht einfach herstellen kann und und es hat auch wahrscheinlich Jahrhunderte gedauert, bis das in die Köpfe bei Bitcoin und und und. In der Technologie oder in der Digitalisierung geht alles viel schneller. Aber diesen Sprung hinzubekommen, dass das was an Wert hat, was ich eigentlich was Geld, Eigenschaften hat, was ich zu nichts anderem gebrauchen kann Bei Bitcoin kann ich zu nichts anderes gebrauchen. Ist auch so konzipiert. Es soll auch gar nichts anderes können. Ja, und das ist das, wo ich sage mal ja. Wie gesagt, mich fasziniert und wo man natürlich noch viel Aufklärungsarbeit leisten muss.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Wer, glauben Sie, sind die Gegner von Bitcoin? Also wer bringt auch diese Themen im Umlauf? Stromverbrauch? Keine echte Assetklasse etc. Wer hat was dagegen?

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Also ich glaube schon, dass also EZB oder auch FED das sehr kritisch beäugt, was mit Bitcoin passiert, weil im Endeffekt und ich sage mal, mit Gold haben wir also Gold ist ja analog zu sehen, Gold ist immer der Ausweg aus dem normalen Geldsystem raus. Und jetzt kommt da plötzlich was, was digital vorhanden ist und in unserer digitalisierten Welt natürlich riesen Vorteile hat. Wenn ich ein weltweit Agierender weltweit denke, dann hilft mir nichts, wenn ich einen Barren Gold habe, sondern mit Bitcoin bin ich flexibel in unserer digitalisierten Welt. Und ich glaube schon, dass das Thema, seit man das erkannt hat, was da mit Bitcoin kommt, den ein oder anderen, sagen wir mal gerade, der für dieses Geldsystem zuständig ist und den anderen die ein oder andere Schweißperlen auf die Stirn bringt. Und die Frage ist, was können die jetzt tun? Und aus meiner Sicht können die nur eins tun Sie können. Verbieten kann man es nicht, sondern ich kann nur schauen, dass die Währung Euro Dollar nicht weiter an Vertrauen verliert, um nicht noch mehr Flucht in solche Themen zu haben.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Also dass aber der digitale Euro, glaube ich, an dem arbeiten Sie sehr hart. Und Frau Lagarde als Chefin soll ja gesagt haben Mir geht das alles nicht schnell genug.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Ja.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Was halten Sie davon?

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Also vom digitalen Euro halte ich gar nichts. Der digitale Euro wird eigentlich also wenn man, wenn man mal so fragt, warum braucht man den eigentlich? Also es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, warum man diesen digitalen Euro brauchen sollte. Ich sehe es eher aus der Sicht kritisch, weil wir damit jegliche Anonymität aufgeben. Auch das Thema Bargeld finde ich extrem wichtig, dass wir das erhalten. Weil, wenn ich Ihnen 100 € gebe und dann geht das niemanden was an! Also das ist so! Bargeld ist Freiheit. So, und wenn, Wenn wir. Wenn ich Ihnen 100 € überweist, dann weiß das die Bank, aber sonst niemand. Wenn ich Ihnen 100 € in einen digitalen Euro übertrage, dann weiß das die EZB. Und die Frage ist Wollen wir das?

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Sie weiß es nicht nur, sie könnte theoretisch es auch verhindern. Richtig. Oder sie könnte sagen Herr Streeb, oder Ich kriege nie von Ihnen Geld. Oder nur innerhalb einer Woche. Oder nur, wenn wir beide in Paris theoretisch wären. Also du kannst Funktionen in den Zahlungsverkehr eingeben, der von dritter Stelle kontrolliert wird. Und ich bin da nicht mehr der derjenige, der ich sag mal einigermaßen die Hand drauf hat.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Und und und. Deswegen sage ich mal, geht mir da auch die Gegenwehr zu diesem digitalen Euro viel zu kurz. Also das wird wird zwar schon von den Bankenverbänden gibt es schon kritische Stellungnahmen eher so in dem Kontext Ja, was ist eigentlich der Nutzen? Und man muss den Nutzen erst mal ausarbeiten und dann natürlich Datenschutz usw.Nur wenn wir das Thema so weitertreiben, dann dann wird der kommen und die Frage ist dann, wie kann ich dann noch solche Negativthemen verhindern? Also ich würde ich würde da viel rigoroser jetzt sagen wir brauchen das Ding nicht, wir können uns alles Geld sparen, was man da reinsteckt, weil der Nutzen ist gleich null. Aus meiner Sicht, weil wir haben jetzt digitales Geld. Also ich kann Ihnen jederzeit was übertragen. Und die Begründung, dass wir unabhängiger werden von Amerika oder dass wir den Zahlungsverkehr kostengünstiger machen müssen, glaube ich nicht, weil erstens die Investitionen, die man jetzt in diesen digitalen Euro reinsteckt, die zahlt auch irgendjemand, auch wenn dann irgendwann mal vielleicht Transaktionen kostenlos sind. Und im Endeffekt wird der digitale Euro für die weltweite Thematik auch genauso wenig Rolle spielen wie jetzt der Euro. Oder auch nicht anders sein im Verhältnis zum Dollar, wie man es jetzt hat.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Die EZB könnte natürlich argumentieren und sagt Na ja, ihr wollt, dass wir Geldstabilität hinkriegen. Das können wir viel besser, wenn wir einen digitalen Euro haben, weil wir das viel besser die Zahlungsströme kontrollieren könnten. Ja, könnte ein Argument sein.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Könnte ein Argument sein. Aber die Frage ist Wollen wir nicht mehr Freiheit als wie mehr Kontrolle? Also, und ich sage mal, Geldwertstabilität liegt nicht an der Kontrolle, sondern liegt daran, wie ich meine Geldmenge steuere. Also ich sag jetzt mal das ganze Thema Schulden und und und. Dieses Schuldgeldsystem, so wie wir es jetzt haben, dass wir sagen okay, mit neuem Geld kann ich was kaufen und und und. Jeder der schon was hat, bekommt wieder neues Geld. Also das ist so ein bisschen unser Problematik, da ändert der digitale Euro gar nichts. Und deswegen bin ich da sehr skeptisch, dass wir durch den digitalen Euro irgendwas an unserem jetzigen System verbessern, sondern ich sehe eher die Gefahren, die da mitschwingen mit digital, mit mit Programmierbarkeit, mit Überwachungsthemen, die ja vielleicht gar nicht aktuell eine Rolle spielen. Aber wer weiß, was in fünf oder in zehn Jahren ist. Und wenn die Technik da ist, dann kann derjenige, der dann da am Ruder sitzt, nutzen. Also das ist eher das, was ich da wirklich als Gefahr sehe. Und natürlich kriege ich auch immer gesagt ja, ihr Banken habt ja auch was dagegen, weil ja euer Geschäftsmodell dadurch tangiert ist. Ja, es ist auch richtig, wir werden bei bestimmten Themen würden wir außen vor sein. Allerdings sage ich mal, das ist gar nicht so mein Hauptthema, sondern eher das Thema Wollen wir noch mehr Freiheit aufgeben? Das sehe ich extrem kritisch und deswegen finde ich den digitalen Euro.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Was mache ich denn, wenn ich jetzt das eben verhindern möchte, dass die Freiheit aufgegeben wird. Was mache ich als Bürger? Muss ich da wählen, aber.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Im Endeffekt das.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Richtige wählen? Was mache ich sonst? Was kann ich tun?

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Also im Endeffekt und das ist jetzt auch so meine Erfahrung, wenn man sich mit Politiker, also die Abgeordneten, dann so aus der Region unterhält, da ist der wenigste oder keiner so richtig im Thema, die hören auch.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Nicht gut sein.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Was was auch.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Kann.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Was auch nicht gut ist. Was ich auch verstehe. Ich meine, die haben 1000 Themen und vielleicht ist der digitale Euro jetzt gerade nicht das Wichtigste. Aber es ist schon erschreckend, wenn man dann mit Politikern über das Thema spricht und da hat gar keine Ahnung da ist aber ist so durchläuft. Also es wird so gesagt ja auch politisch dann auf höchster Ebene wird gesagt ja, wir unterstützen das Projekt, aber es wird nicht wirklich mal kritisch hinterfragt, was machen wir da eigentlich? Man lässt sich so treiben und es wird schon passen, was die da machen. So kommt es mir vor.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Also ich sehe beim Einkaufen und sie wahrscheinlich auch immer mehr nutzen natürlich dieses bargeldlose Zahlen. Das ist für die Händler natürlich top und ich habe so ein bisschen die Befürchtung, dass das so reinschleicht. Also weil der Zahlungsvorgang bargeldlos ist, keine Frage, ist ein enormer Gewinn. Apple Pay ist ganz stark jetzt hier inzwischen auch und da. Ja, das ist so ein gleitender Übergang. Das könnte natürlich passieren.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Ja, also das ist, das ist so ein bisschen das Thema, die Bequemlichkeit und jetzt nehme ich mich selber nicht aus. Ich zahle alles digital mit, mit Handy und Karte usw und habe eigentlich immer relativ wenig Bargeld dabei. Aber man muss einem schon bewusst werden, was ist, wenn es kein Bargeld mehr gibt? Dann ist dann ist alles irgendwo transparent, ob das dann irgendeine Firma die Daten hat usw das mag ja vielleicht dann noch gar nicht so negativ sein, weil die können ja im Endeffekt sage ich mal, mir dann sehr spezielle Angebote machen. Das ist ja dann eher wieder marktwirtschaftlich oder freie Marktwirtschaft, weil ich entscheide, was die mit meinen Daten machen können, was nicht. Schlecht finde ich wie gesagt das Thema, wenn man das jetzt so schleichend in diese, in diese zentralen Hände gibt, weil ich sage, wenn ich einen digitalen Euro irgendwann habe und die Wallet wird bei der EZB geführt, dann weiß die EZB, was ich mit meiner Wallet mache und das will ich nicht.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Ja, die EZB ist auch nicht gewählt.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Und deswegen sag ich mal, ist wieder wichtig, auch wenn ich sehr bequem bin und auch alles digital sage. Das Thema Bargeld hochzuhalten und Bargeld hat man in den letzten Jahren auch seitens für die Banken deutlich verteuert. Also wenn, wenn ich anschaue was was heutzutage der Bank die Bargeldlogistik kostet, dann war das sagen wir mal dann, dann, dann hat man das schon auch bewusst sehr schwer gemacht. Also wir dürfen kein Geld, das wir rein nehmen in unsere Automaten, sondern wir müssen jedes Mal neu Bündel von der Bundesbank bestellen, die dann wieder separat kosten. Ja, das ist alles okay? Also, wir zahlen pro Rolle Kleingeld.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Eigentlich linke Tasche, rechte Tasche.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Aber es ist dann nicht sauber geprüft und so, also man hat alles getan, damit das Thema Bargeld für die Banken uninteressant wird. Deswegen gibt es seit ein paar Jahren auch Gebühren auf Bargeld Themen, ob das Kleingeld ist usw Und da fragst du dich dann schon als Bank, wenn Kinder an der Sparwoche sagen Nee, das können wir jetzt hier nicht machen, weil also man hat, man macht alles, dass das schwieriger wird und das finde ich extrem kritisch und wir müssen da eigentlich eher wieder zurückrudern und einfach sagen Leute, Bargeld ist unser gesetzliches Zahlungsmittel. Das gehört. Und ich würde auch nicht einkaufen in der Bank, wenn eine Bank, wenn ein Unternehmen sagt Ich, ich, ich akzeptiere kein Bargeld mehr, ich würde mir das nicht gefallen lassen, sondern wir müssen dieses Bargeld Thema hochhalten. Auch wenn natürlich das ganze Thema digitale Zahlung irgendwo einfacher ist, auch für den Unternehmer natürlich ein Kostenthema ist. Aber ich würde das nicht aufgeben.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Gehen wir noch mal schnell zu den zu anderen Kundenklasse, nämlich die Gewerbekunden, die sie haben. Ja, ich zähle mich da jetzt natürlich auch dazu. Ich bin jetzt zwar kein Kunde, aber wir haben eben ja auch usw und ich habe auch darüber nachgedacht Soll ich jetzt so ein bisschen Michael Sailer sein? Ja, äh, ja. Also da muss man noch dazu sagen, der kauft inzwischen, ich sage mal mit Krediten usw alles an Bitcoin zusammen, was es so gibt. Und er ist angeblich einer der, der die meisten Bitcoins mit seiner Firma inzwischen hält.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Er hat inzwischen 600.000 Bitcoins in der Bilanz.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Das ist Wie viele Milliarden sind das? Ja, 60 Milliarden oder mehr. Wahrscheinlich sogar 600.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Also Michael Sell ist natürlich hier so der das der Bitcoin schlechthin, der das über sein Unternehmen Microstrategie inzwischen Strategie sagen wir mal umsetzt, dass er Bitcoin auf die Bilanz nimmt, dann Finanzvehikel schafft über also auf der Passivseite. Das heißt er nimmt, er gibt neue Aktien aus. Er gibt Darlehen aus Vorzugsaktien usw. Er schafft gerade eine gewisse Markt insbesondere für institutionelle Anleger. Bitcoin Investment zu tun, ohne direkt Bitcoin zu kaufen, sondern ich kaufe eine Aktie und habe indirekt Bitcoin und der Bitcoinkurs oder der Kurs der Aktie orientiert sich oder ist sehr nah Bitcoin Kurs. Ja, das ist das Paradebeispiel im Bitcoin Bereich. Aber, und das merken wir heute auch sehr stark, dass wir sehr viele Unternehmenskunden auch haben, die über bei uns über ihr Girokonto für die GmbH Bitcoin auf die Bilanz nehmen. Also das passiert im Kleinen und passiert, wenn.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Sie sagen, im Kleinen kann man.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Da 100.000 € mal hier, also sagen wir mal so, gewisse Liquidität lässt man auf dem Girokonto oder lässt man auf dem Konto und einen Teil der Vermögensanlage des Unternehmens macht man halt auch Bitcoin Im Endeffekt genauso wie ein Privatmann, der einfach sagt ich allokiere meine, meine meine Anlagen in einer gewissen Weise. Und ich sage das haben wir doch jetzt in den letzten Jahren verstärkt, dass wir GmbHs haben, die Bitcoin auf die Bilanz nehmen, wo im Endeffekt der Unternehmer vielleicht privat was hat, aber auch in der in der Firma. Und ja, es kommt immer, immer stärker.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Hier empfiehlt sich strikte Trennung, habe ich mir von meinem Steuerberater sagen lassen. Da muss man aufpassen, dass man da nicht in einer Wallet alles mischt. Das ist nicht so beliebt, aber Stichwort Steuerberater. Also meiner zum Beispiel, der war auch so ein Bitcoin Skeptiker. Wie breit muss denn eigentlich jetzt die Aufklärungskampagne laufen aus Ihrer Sicht? Denn es geht ja durch alle Teilnehmer.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Also wir Bank, wir als Bank machen natürlich oder dürfen natürlich auch keine Steuerberatung machen. Aber es gibt. Im März wurde ein Rundschreiben des BMF, also das Bundesministerium für Finanzen, zum Thema Handhabung in Krypto für die steuerliche Thematik veröffentlicht. Also es gab aus dem Jahr 22 Rundschreiben und das wurde jetzt im März 25 upgedatet auf dem neuesten Stand. Und da steht ganz klar drin, was muss ich wie steuerlich tun, damit Bitcoin sauber steuerlich behandelt wird. Da gibt es ganz klare Aussagen dazu. Also es ist auch kein kein Vehikel, um Steuerhinterziehung zu betreiben, sondern wenn ich ehrlich bin, habe ich mit diesem BMF schreiben und mit diesen Handhabungen, die es da inzwischen gibt, eine ganz klare Maßgabe und dann funktioniert das auch. Und auch da sagen wir, es gibt inzwischen auch spezialisierte Steuerberater, die Kunden, der das einmal, vielleicht auch noch ein bisschen unsicher ist oder der einfach sagt Mensch, ich möchte, dass auch der Steuerberater da ganz klar dahinter steht, die dann auch Kunden beraten und da auch das Know how aufgebaut haben. Auch da gibt es natürlich noch Steuerberater, die sagen Ey, lass die Finger davon, ist mir zu kompliziert. Aber ich sage mal, es ist alles Geregelt. Um das sauber hinzubekommen.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Das wissen viele, glaube ich, nicht.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Das wissen viele nicht. Und da kommt jetzt auch wieder das Thema Nutzen. Nur Kriminelle ist für Steuerhinterziehung geeignet. Ich sage mal derjenige, der steuerehrlich ist. Da ist Bitcoin eine Möglichkeit und da habe ich alle Möglichkeiten, dann auch steuerehrlich die Gewinne zu versteuern. Oder vielleicht entstehen ja gar keine steuerpflichtige Gewinne, weil im Privaten ist das nach einem Jahr nach wie vor steuerfrei. Also wenn ich nach einem.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Jahr habe ich ein ganz, ganz wichtiger Punkt wo gibt es das schon noch.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Wo gibt es das noch? Und ich sag jetzt mal Bitcoin ist, wenn ich es verkaufe, ein sonstiges Veräußerungsgeschäft. Und wenn das innerhalb von einem Jahr über 600 € ist, dann muss ich das in der Steuer angeben. Punkt. Und dann, wenn ich das nicht mache, ist das Steuerhinterziehung. Aber wenn ich ehrlich bin, dann mache ich das. Es gibt inzwischen sehr, sehr gute Tools, die einem als Bitcoinhalter bei dem Thema Steuerbescheid unterstützen, die auf Basis der Transaktionen ermitteln. Bin ich steuerpflichtig oder bin ich nicht steuerpflichtig? Weil es gilt ja auch hier die First in first out Methode. Also ganz, ganz viele Themen. Aber das ist eigentlich alles geregelt und eigentlich alles nachvollziehbar. Und sagen wir von der Seite her kein Problem.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Empfehlen Sie denn, wenn es, sofern Sie es dürfen halten länger als ein Jahr sowieso, oder?

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Also wir, wir, wir sagen, wenn es nicht.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: So schnell rein, raus.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Bei unserem Portal. Wenn Sie sich bei unserem Portal das erste Mal registrieren oder überhaupt einloggen, dann müssen Sie fünf Fragen beantworten und es ist Ihnen klar, dass ein Totalverlust möglich ist. Ist Ihnen klar, dass Bitcoin volatil ist? Ist Ihnen klar, dass Sie einmal einen langfristigen Anlagehorizont benötigen? Wenn Sie das machen, sind Sie ein Trader. Also wollen Sie kaufen verkaufen? Wenn Sie das mit Ja beantworten, dann kommen Sie bei uns nicht auf das Portal, weil und das ist vielleicht jetzt noch mal da haben wir gerade ganz kurz drüber das Thema Wallet die Bank verwahrt. Also wir als Bank verwahren keine Bitcoins für den Kunden. Es macht der Kunde immer in der Eigenverwahrung, weil wir als Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte keine Kryptoverwalizenz haben. Wir dürfen das gar nicht, sondern wir unterstützen dem Kunden bei der Eigenverwahrung. Das heißt, wenn er Bitcoin kauft, bekommt er die direkt auf seine Wallet geschickt und muss. Die Sicherheit für seine Wolle muss er selber gewährleisten. Die Bank ist da raus. Deswegen ist es auch beim Verkauf notwendig, dass er erst wieder die Bitcoin zu uns überträgt und dann erst verkaufen kann. Und das ist eben anders wie bei einem zentralen Anbieter, der die Bitcoin für einen Kunden verwahrt, wo ich kaufen verkaufen kann. Ein Knopfdruck, das geht bei uns gar nicht. Und deswegen haben wir immer den, den den antritt, dem Kunden klarzumachen denkt Langfristig lasse ich es liegen und sage mal, du hast bei uns gar nicht die Möglichkeit, schnell zu verkaufen.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Ja, man hat deutlich mehr Eigenverantwortung, wenn man Bitcoin sozusagen einsetzen möchte, investieren möchte. Wie auch immer, das ist glaube ich vielen nicht bewusst, weil es ist schon super bequem, was sie als Banken ja anbieten. Wenn man das alles selber machen geht ja gar nicht. Also da ist man natürlich verwöhnt als Anleger, aber ich glaube, der Schritt lohnt sich, oder?

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Also das lohnt sich. Also wir, wir, wir haben auch ganz klar, aber das muss man auch wieder sagen, ist vielleicht ein bisschen widersprüchlich zu unserem bisherigen Tun. Wir wir, wir empfehlen den Kunden sogar Not your keys not your bitcoin. Das heißt, wenn er die Schlüssel nicht selber hat, dann läuft man immer Gefahr, dass wenn eine Börse pleitegeht, dass die Bitcoins unter Umständen weg sind, was ja in der Vergangenheit auch immer wieder schon passiert ist. Deswegen empfehlen wir bei relevanten Beträgen, dass er die auf jeden Fall irgendwann in die eigene Verwahrung nehmen soll. So, für den Einstieg kann man das schon mal machen, dass man mal einen gewissen Betrag auf der Börse lässt, also mal monatlich anspart und dann irgendwann, wenn sie mal keine Ahnung 1.000 € sind, dann sich überlegt wie mache ich das mit der Eigenverwahrung? Weil Sie haben es gesagt, ist aufwändig. Ich brauche eine Wallet, die ich mir anschaffen muss. Genau, Hardware Wallet. Ich muss mich damit beschäftigen. Vor allem muss ich auch sicherstellen, was ist, wenn mir was passiert? Weil es mein Wissen, meine Angehörigen, dass ich das habe. Wissen Sie.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Was empfehlen Sie da? Man muss ja vielleicht noch dazu sagen, damit man so eine Wallet, damit man der Besitzer ist, gibt es diesen Passphrase. Das sind also zwölf oder 24 Wörter. Wenn ich die kenne, dann kann ich sozusagen. Könnte ich jetzt Ihr Konto, wenn ich ihre könnte ich wiederherstellen hätte Ihren Bestand, könnte damit sozusagen verfügen. Klar könnte man das tracken wahrscheinlich später, wenn das nicht sauber läuft, aber da will sich ja keiner drauf verlassen. Was empfehlen Sie denn jetzt bei diesen Erbschaftsthemen? Das ist ja auch ein Riesending. Aber das ist ja generell, ich sag mal so, aber das ist so eine ganz spezielle Sache. Das werden ja einige Angehörige gar nicht wissen, dass es es gibt. Ja, die gucken nach dem Gold oder nach dem Geld im Kissen oder was auch immer. Und der Opa hatte noch eine Immobilie, das wissen alle. Aber jetzt hat er vielleicht noch Bitcoins.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Aber das ist genau der Punkt. Das ist ja auch wieder Beratungsansatz für uns zu sagen also wenn der Bitcoin hat. Ich bin ja mal von jemandem angesprochen und der hat es nicht über uns gekauft, hat aber einen größeren Bestand an Bitcoin, ob wir ihn als Bank da auch unterstützen können. Und auch hier sage ich mal, vielleicht in einem Schließfach die 24 Wörter haben und der sagen wir mal, oder seine Angehörigen wissen, wenn mir was passiert, dann habe ich im Schließfach die 24 Wörter und dann gehe ich zu einem Experten in der Bank mit den 24 Wörtern und der richtet mir die Wallet wieder ein, sozusagen. Das ist zum Beispiel eine Möglichkeit und und dadurch haben wir auch wieder einen Punkt, wo die Kunden natürlich auch gerne bereit sind zu sagen, da gehe ich lieber zur Bank als zu irgendjemand anders, weil die dann im Endeffekt genau in dem Fall meine Angehörigen entsprechend unterstützen können.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Der Notar macht es zum Beispiel nicht. Der nimmt die Wörter nicht entgegen, er nimmt.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Sie.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Nicht. Also das wäre natürlich eine super Rolle als Bank, als Institution hier. Und das machen Sie ja auch diesen sozusagen dieses Service Glied darzustellen zwischen der Bitcoinwelt und dem Anleger.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Wir haben eingangs gesagt, dass wir uns Gedanken gemacht haben, wie wir den Vortrag 2020 Und was können wir denn jetzt mit dem Wissen tun? Welche Dienstleistungen gibt es denn jetzt dann überhaupt? Und das war zum Beispiel eine erste Idee, beim Kunden bei dieser Verwahrung der Schlüssel zu unterstützen. Es gibt ja Multi Sig Wallet zum Beispiel, wo ich sage ich brauche. Ich habe drei Schlüssel und ich brauche, um Bitcoin zu bewegen, mindestens zwei davon. Und da könnte man ja eine Regelung treffen. Eine hat die Frau, einen hat der Mann und solange die beiden da sind, können die immer miteinander die Bitcoin bewegen. So, jetzt gibt es aber noch einen dritten Schlüssel. Den hat die Bank. Die Bank alleine kann nichts machen. Aber im Endeffekt, wenn doch irgendjemand was passiert, habe ich ein Backup up System also. Ich kann zusammen mit der Bank wieder die Bitcoin bewegen. Das sind auch so Sicherungsmaßnahmen, die man da, die man da einleiten kann und auch da sind wir arbeiten an einem Angebot, da haben wir jetzt noch keine konkreten Themen, aber das waren so die Überlegungen. Wir haben Vertrauen. Die Bank hat ein Vertrauen, und dieses Vertrauen wollen wir auch auf dieses Thema übertragen und einfach hier auch als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Jetzt kommt natürlich die Gretchenfrage, auf die alle warten Wo sehen Sie denn Bitcoin in fünf Jahren? Vom Kurs her?

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Das ist eine berechtigte Frage. Und ich habe immer die gleiche Antwort Wenn mehr Leute Bitcoin kaufen wie verkaufen, wird der Kurs steigen. Und wenn mehr Bitcoin verkauft wird, als gekauft wird, wird er fallen. Ich weiß es nicht. Ich möchte da keine Prognose abgeben. Ich schätze mal, Bitcoin ist ein begrenztes Gut. Mit 21 Millionen gibt es nicht mehr. Es kann auch niemand mehr erstellen Und jetzt.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Kommen nur noch 1 Million frisch dazu. Viele sind verloren gegangen, viele haben ihre Sachen verloren. Einer wühlt, glaube ich, noch auf der Mülldeponie rum. Der sucht. Wie viele wissen Sie das?

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Ich glaube.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: 400 oder.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: So? Ja, schon eine deutliche Anzahl.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Und der darf nicht mehr weiterwühlen, Habe ich gelesen.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Ja, genau. Da gibt es Gerichtsurteile, dass er. Er wollte ja die Mülldeponie kaufen, aber das geht auch nicht. Also da geht ein großes Sieb.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Genau.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Also da gibt es ganz kuriose Geschichten um das Thema. Aber wie gesagt, der Kurs ist ist erstmal zweitrangig. Natürlich hat er eine Rolle, aber ich sag jetzt mal Bitcoin als Netzwerk, als begrenztes Asset Sei mal wird einen Wert haben die nächsten Jahre. Und da haben wir jetzt wieder ein Thema. Umso mehr das Vertrauen in andere Vehikel verloren geht, umso mehr wird auch Bitcoin oder auch andere Assetklassen wie Gold profitieren und auch bei Gold. Wenn man den Kursverlauf anschaut. Jetzt sind wir bei knapp 4.000 $ oder Euro pro Unze. Wer hätte sich das vor zwei Jahren vorstellen können?

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Niemand. Wobei Gold natürlich auch jedes Jahr immer ein bisschen was dazu bekommt. Durch das natürliche Schürfen kommen glaube ich 3 % oder so die in den Bestand.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Die Inflation ist seit dem letzten Halving bei Bitcoin niedriger wie bei Gold. Okay. Und? Und das wird sich ja aufgrund der festgeschriebenen Halving Zyklen ja noch weiter reduzieren. Und deswegen kann man eigentlich sagen, Bitcoin ist das begrenzte Gut oder Asset, das wir haben. Und ja, wenn wenn Wenn jetzt noch mehr Institutionen Großanleger starten, Bitcoin als Beimischung erkennen, dann wird die Nachfrage tendenziell steigen. Das Angebot ist begrenzt und dann kann der Kurs steigen. Aber wohin? Keine Ahnung.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Das ganze Geld, was glaube ich auf der Welt zur Verfügung steht. 2 % sind, glaube ich, erst in Bitcoin investiert. Ist das richtig?

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Also ja, also es gibt. Es gibt so 900 Billionen. Seit wann ist das Geldvermögen und und das Assetvermögen und davon ist gerade mal 2 Billionen aktuell in Bitcoin. Also es sind ungefähr die 2 %. Also so, so so, so, so stimmt das schon. Und.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Also nichts.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Also nichts, ja, eigentlich nichts. Eigentlich nichts. Wobei, wenn man Bitcoin als Assetklasse im Vergleich zu Aktien anschaut, dann ist Bitcoin seit Jahren schon unter den Top Ten. Und bin jetzt nicht ganz sicher, aber Platz fünf oder sechs? Also wenn man Nvidia, Amazon und diese Großen anschaut, dann ist Bitcoin in der Marktkapitalisierung unter den Top fünf angekommen und hat Amazon glaube ich jetzt im letzten Kursanstieg schon übertroffen. Okay, also das ist schon was und Silber schon lange. Gold ist das oberste Gold ist glaube ich gerade bei 14 Billionen und Bitcoin bei zweieinhalb Billionen. Also ich sag jetzt mal, da ist schon noch Luft nach oben, Aber ich sage die Assetklasse Bitcoin hat im Vergleich zu Amazon oder Apple Gold eine gewisse Relevanz. Im gesamten Anlageuniversum ist es nach wie vor.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Und wenn man jetzt anschaut, wie viele Menschen auf der Erde leben 8 Milliarden und es gibt nur noch 1 Million, die frisch geschürft werden, Genau.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: 450 am Tag. Aktuell so.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Alle zehn Minuten.

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Oder alle zehn Minuten am Tag sind 450, alle zehn Minuten sind es 3,15. Genau. Und deshalb wieder das Faszinierende Diese Systematik, die funktioniert, die ist so ausgesteuert, dass sie entsprechend immer diese Taktung zehn Minuten hält. Wahnsinn. Also was, was man sich da alles Gedanken macht hat.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Letzte Frage Wer ist Satoshi Nakamoto?

SPEAKER Andreas Streb, Vorstandsvors. Raiffeisenb. Bayern, TIME: Weiß ich leider auch nicht.

SPEAKER Michael Westphal, TIME: Vielen Dank, dass Sie da waren. Hat Spaß gemacht. Und ja, ich hoffe, dass Sie einiges mitnehmen konnten zu diesem Thema, dass glaube ich die nächsten Jahre noch viel mehr Relevanz bekommen wird. Danke fürs Zuschauen.